RTL - Wir helfen Kindern: Barbara Wussow ist Patin der Kindernothilfe

Barbara Wussow mit Kind im Rollstuhl

Barbara Wussow mit Kind im Rollstuhl

"Strahlende Kinderaugen machen mich glücklich!"

Barbara Wussow ist glücklich. Gemeinsam mit Vika (9, leidet an epileptischen Muskel- und Nervenverkrampfungen) und Artjom (8, hat von Geburt an eine Zerebralparese, umgangssprachlich "Hirnlähmung" genannt) strahlt die Schauspielerin bei der Einweihung eines Tagesbetreuungszentrums der Kindernothilfe für schwerst- und mehrfachbehinderte Kinder in St. Petersburg um die Wette. "Wir haben es geschafft. Endlich können Vika, Artjom und die anderen Kinder optimal versorgt und betreut werden. Man kann sehen, wie wohl sich alle in den neuen Räumen fühlen. Ihre strahlenden Kinderaugen machen mich sehr glücklich!“

Als Patin von 'RTL – Wir helfen Kindern' setzt sich Kindernothilfe-Botschafterin Barbara Wussow für behinderte Kinder in St. Petersburg ein und ist bereits zum zweiten Mal in die russische Metropole gereist. Dort leben drei- bis viertausend Kinder und Jugendliche mit Behinderung am Rande der Gesellschaft. Integrationsmaßnahmen oder die Möglichkeit eine Schule zu besuchen, gibt es bisher nicht. Das wollte Barbara Wussow nicht hinnehmen und appellierte beim RTL-Spendenmarathon 2013 an die Zuschauer zu spenden. Mit Erfolg: Dank einer Spende von 'RTL – Wir helfen Kindern' in Höhe von 643.093 Euro, konnte nun die Kindernothilfe in der russischen Metropole das erste Tagesbetreuungszentrum für schwerst- und mehrfachbehinderte Kinder einweihen.

In dem neuen 227 Quadratmeter großen Zentrum fördern Fachkräfte ab sofort bis zu 45 Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren ganz individuell: in der Musiktherapie, durch spezielle physiotherapeutische Übungen, spielerisch in Gruppen- und Einzelstunden. Ein behindertengerechter Bus und ein barrierefreier Zugang erleichtern Kindern und Eltern den Weg ins Zentrum. Barbara Wussow: "Mit eigenen Augen zu sehen, was wir mit unserer Spende bewirkt haben, ist ein großes Geschenk. Auch Kinder mit Behinderung haben ein Recht auf Integration und Bildung. Ich danke den RTL-Zuschauern und allen anderen Beteiligten dafür, dass wir die Welt nun ein kleines bisserl besser machen durften."

Situation von Kindern mit Behinderungen in Russland

Obwohl sich im Laufe der letzten Jahre die Situation von Menschen mit geistigen und Schweren, mehrfachen Behinderungen, insbesondere von Kindern, in der Russischen Föderation ein wenig verbessert hat, sind sie nach wie vor weit davon entfernt, gleichberechtigt und menschenwürdig behandelt zu werden. Immer noch gibt es für viele Eltern von Kindern mit Mehrfachbehinderungen nur zwei Optionen: Entweder sie kümmern sich Tag und Nacht um ihr Kind, oder sie geben es in ein staatliches Heim ab. Diese Heime sind sehr groß mit einem Fassungsvermögen zwischen 300 und 600 Kindern. Eine individuelle Betreuung, geschweige denn Förderung ist in diesen Heimen nicht möglich.

Eine stundenweise Betreuung ist in der Regel ebenso wenig vorgesehen wie Sozialarbeit mit den Familien (Beratung, Anleitung zur Förderung, Unterstützung bei Behördengängen etc.). Die soziale und wirtschaftliche Situation von Familien mit behinderten Kindern ist sehr abhängig vom jeweiligen Einkommen. Wer auf staatliche Hilfen angewiesen ist, lebt in der Regel am Existenzminimum bei lediglich kleinen staatlichen Beihilfen.

Kindernothilfe

Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht die Kindernothilfe 1,5 Millionen Mädchen und Jungen in 945 Projekten in 29 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

Für ihren seriösen und transparenten Umgang mit Spendengeldern erhält die Kindernothilfe regelmäßig das DZI-Spendensiegel und erhielt 2014 beim Transparenztest von Phineo die Note 'sehr gut'.

www.kindernothilfe.de

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