Nathalie Pohl bei ihrer Ankunft in Köln. Die Spendensumme hat sich danach noch auf 735.000 Euro erhöht. Foto: Daniel Toni Jais

Vier Tage, rund 200 Kilometer und unzählige Schwimmzüge für den guten Zweck: Extremschwimmerin Nathalie Pohl hat ihre außergewöhnliche Challenge von Frankfurt bis Köln erfolgreich gemeistert – und dabei unglaubliche 735. 000 Euro für Kinderschwimmkurse gesammelt.

In Frankfurt sprang die 31-Jährige in den Main, bei Mainz wechselte sie in den Rhein und schwamm weiter bis nach Köln. Warmes Wasser, niedrige Pegelstände und Algen machten die Rekord-Challenge zusätzlich zur enormen Distanz zu einer echten Kraftprobe. Unterstützt von Gastschwimmern und begleitet von der DLRG gab Nathalie Pohl dennoch nicht auf. Nach vier Tagen erreichte sie unter großem Jubel ihr Ziel am Kölner Rheinufer.

Hinter der sportlichen Höchstleistung steht ein wichtiges Anliegen: Mehr Kinder in Deutschland sollen die Chance bekommen, sicher schwimmen zu lernen. Gemeinsam „DVAG hilft e.V.“ und der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ sammelte Nathalie Pohl deshalb entlang der Strecke Spenden für Kinderschwimmkurse.

„Das macht mich unglaublich glücklich“, sagte Nathalie Pohl angesichts der Spendensumme von 735.000 Euro.

Mit ihrer spektakulären Aktion setzt die Extremschwimmerin damit nicht nur einen neuen sportlichen Rekord, sondern vor allem ein starkes Zeichen für die Sicherheit von Kindern im Wasser.

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