Auch an der Berliner Charité arbeitet Cancel Cancer e.V. erfolgreich mit dem Mini-MRT. Foto: RTL / Patrick Siesiona

Laut, eng und ungewohnt: Eine MRT-Untersuchung kann gerade für kleine Patientinnen und Patienten beängstigend sein. Ein Mini-MRT an der Universitätsmedizin Mannheim hilft Kindern jetzt dabei, sich spielerisch auf die Untersuchung vorzubereiten. Wolfram Kons zeigt im aktuellen „RTL – Wir helfen Kindern – Update“, wie das funktioniert.

Der fünfjährige Duran weiß, wie sich eine MRT-Untersuchung anfühlt. Wegen einer Lymphkrebserkrankung musste er immer wieder in die große Röhre. Heute gilt er als geheilt. Am sogenannten „Minitom“ kann er nun selbst zum kleinen Radiologen werden: Gemeinsam mit Kuscheltieren lernt er spielerisch kennen, was bei einer MRT-Untersuchung passiert und welche Geräusche ihn dort erwarten.

Das Ziel: den Kindern die Angst nehmen und möglichst viele Untersuchungen ohne Narkose ermöglichen. Und das funktioniert: Nach Angaben der Universitätsmedizin Mannheim konnte die Sedierungsrate bei fünfjährigen Kindern durch die Vorbereitung deutlich reduziert werden.

Das Mini-MRT wurde der Universitätsmedizin Mannheim vom Verein Cancel Cancer e. V. zur Verfügung gestellt. Dank der Unterstützung der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“ sollen künftig noch weitere Kliniken mit einem solchen Trainingsgerät ausgestattet werden, damit aus Angst vor der großen Röhre spielerisch Vertrauen werden kann.

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